Jeet Kune Do
0
National Champions
0
City Champions
0
Gold Medalists

Fühl dich frei für 2 Wochen gratis an den Probetrainings teilzunehmen!

Training Dienstag von 20:15-21:45
Training Donnerstag von 20:15-21:45

JEET KUNE DO

JUN FAN KUNG-FU

Jun Fan Kung-Fu

ist das Vermächtnis des legendären Bruce Lee (chin. Lee Jun Fan). Es beinhaltet Bruce Lee’s Kampfprinzipien, das physische Training und seine Trainingsmethodik. Lee‘s ursprüngliche Kampfkunst war das Wing Chun Kung-Fu, welches dem Jun Fan Kung-Fu als Basis dient. Um sich als Kampfkünstler zu perfektionieren, fügte er Prinzipien und Konzepte aus anderen Kampfkünsten hinzu, wie z.B. westliches Boxen, Muay Thai (Thai Boxen), Kickboxen, französisches Savate, nord- und südchinesisches Kung-Fu, Filipino Sikaran, Chin Na, Judo und Jiu-Jitsu. Diese Kampfkunst ist dank seiner Vielseitigkeit eine äusserst realistische Selbstverteidigung, die sich mit dem regellosen Kämpfen befasst. Sie zeichnet sich durch Einfachheit, Direktheit, Schnelligkeit und Effektivität aus.

Jun Fan Kung-Fu wird als technische Grundlage für das Jeet Kune Do bezeichnet.

Jeet Kune Do

Jeet Kune Do (JKD) heisst “the way of the intercepting fist”, also “der Weg der stoppenden / abfangenden Faust”. JKD stellt eine Philosophie der persönlichen Entwicklung dar. Erlernte Techniken und das mentale Training werden auf den Einzelnen angepasst. JKD verfolgt das Ziel, die eigene Persönlichkeit frei zu entfalten.

Der Name Jeet Kune Do (JKD) ist überaus populär und wird weltweit bei Publikationen benützt.

Im Jun Fan / JKD werden vier Kampfdistanzen trainiert:
1. Kicking Range              (Kickdistanz)
2. Boxing Range               (Boxdistanz)
3. Trapping Range           (Nahdistanz)
4. Grappling Range          (Bodenkampf)

Das Wesentliche ist nicht eine Spezialisierung in einer Distanz, sondern eine solide Basis in allen. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Übergänge zwischen den unterschiedlichen Distanzen gelegt, sodass eine vollständige Vermischung der Distanzen erfolgt. Diese Distanzen werden trainiert, um bei körperlicher Gewalt instinktiv, effektiv und effizient zu handeln.

Jun Fan Kung-Fu kann man in zwei Hauptgebiete aufteilen: Jun Fan Kickboxen und Jun Fan Trapping (darin zählt die Trapping/ln-Fighting Range als Element des Ringens und des Bodenkampfes). Das Ziel dieser Kunst ist die Entwicklung der eigenen Nahkampf-Fähigkeiten.

Jun Fan Kickboxen

Die Jun Fan Kickbox-Phase begann 1965. Die einfliessenden Künste kamen, wie bereits oben erwähnt, aus vielen verschiedenen Strukturen und Ursprüngen. Westliches Boxen, Thai Boxen, französisches Savate, Filipino Sikaran, nord- und südchinesisches Kung-Fu, Wing Chun und andere wurden genutzt.

1970 fügte SiFu Dan Inosanto Filipino Boxing (Panantukan) dem Lehrprogramm hinzu. Dies geschah in erster Linie aus zwei Gründen. Erstens fügte es dem westlichen Boxen mehr Feinheiten hinzu, und zweitens, es fügte die Möglichkeit hinzu, realistisch und kämpferisch zu trainieren ohne ein allzu grosses Verletzungsrisiko.Derzeit werden viele Ausbildungs- und Trainingsmethoden angewandt, die das Kickbox – Lehrprogramm umfassen und dafür erschaffen wurden. In dieser Kampfkunst werden ältere Methoden überarbeitet und angepasst, sollte dies nötig sein, während die grundlegenden Prinzipien die gleichen bleiben. Das Gesamtziel des Jun Fan Kickboxen ist es Tritte und Schläge so zu koordinieren, dass sie sich vollkommen vermischen.

Jun Fan Trapping/In-Fighting

In diesem Bereich ist man nahe genug, um die Arme des Kontrahenten abzufangen oder bewegungsunfähig zu machen. Das Ziel dieses Bereichs ist es, jede Deckung die der Gegner aufbauen könnte, zu durchbrechen, zu umgehen oder einfach nur zu treffen. Die Trapping Range ist aggressiv und hauptsächlich offensiv. Der Hauptteil der Trapping Methoden des Jun Fan stammen aus dem Wing Chun Kung-Fu. Dieser Bereich des Nahkampfes besitzt die höchste Effektivität und Effizienz, wenn es darum geht eine Kampfsituation zu beenden. Die In-Fighting Komponenten, wie Ellbogen, Kniee, Kopfstösse und Körpermanipulationen, sind alle in der Jun Fan Trapping Range integriert.Die Trapping Range kann brutal einfach und rein kämpferisch sein oder höchst kultiviert, sie kann sich auf die Feinheiten konzentrieren oder sie lässt die Energie des Gegners für sich arbeiten, um die In-Fighting Range zu überwinden und zu dominieren.

Jun Fan Grappling und Ground-Fighting

Ein weiterer integraler Teil ist die Grappling Range. Wie in jeder anderen Nahkampf-Distanz auch, sind offensive, defensive und Kontertaktiken in der Grappling Range enthalten. Wie dem auch sei, es ist wichtig zu realisieren, dass einige Elemente des Grappling und des Ground-Fighting voll-kommen gleich sind.Die Grappling Range besitzt fünf Gebiete, auf die sie sich konzentriert:

1. Locking and Submission (Blockieren und Unterwerfen)
2. Choking and Strangulation (Würgen)
3. Pressure Point and Pain Compliance (Druckpunkt und Schmerz-Kontrolle)
4. Time Holds
5. Ground Hitting Tactics (Bodentaktiken).

Jedes Gebiet wird durch eine Vielfalt an fortschrittlichen Trainingsmethoden und Grappling-Lehrmethoden trainiert und entwickelt. Die Prinzipien und Techniken stammen aus einer Vielzahl an Ringkampf-Systemen. Elemente  aus westlichen Wrestling Systemen, wie z.B. Griechisch-Römisch, Freistil-Ringen, Russisches Sambo und englisches Catch-As-Catch-Can, flossen genauso ein, wie japanische Künste, wie z.B. Judo, Jiu-Jitsu und Shoot-Wrestling.

Die Kombination aus all diesen Künsten ergibt das Gesamtbild dieser Kampfkunst. Es ist wichtig zu erkennen, dass in einer Kampfsituation alles geschehen kann. Deshalb ist es das Ziel in dieser Kampfkunst, ein(e) wirklich abgerundete(r) Kämpfer/in zu werden. Es ist nötig in jede Situation hineinzupassen, instinktiv zu wissen welches Werkzeug in der Situation, in der man sich befindet, arbeitet, und versuchen die optimale Distanz für die derzeitige Situation in der man sich befindet aufrecht zu erhalten. So oder so, in der Kicking Range, der Boxing Range, der Trapping Range oder der Grappling Range, der/die wirklich(e) abgerundete Kämpfer/in funktioniert und dominiert wo immer es hinführt.